Mit den ersten warmen Tagen des Jahres steigt auch in unserer Region wieder die Waldbrandgefahr. Im Oberlausitzer Berg- und Hügelland gilt zwar aktuell noch die Waldbrandgefahrenstufe 2. In anderen Teilen des Landkreises Görlitz haben wir aber auch schon wieder die Waldbrandgefahrenstufe 3.
Auch wenn die Temperaturen im Frühling oft noch moderat sind, sollte die Gefahr nicht unterschätzt werden. Gerade im Frühjahr fehlt vielerorts noch das frische, saftige Grün. Stattdessen bedecken trockenes Laub, abgestorbene Gräser und Reisig den Waldboden. Hinzu kommt, dass die oberen Bodenschichten nach niederschlagsarmen Wochen oft ausgetrocknet sein können.
Gestern gab es in unserer Stadt den für dieses Jahr ersten Ödlandbrand, der sich durch trockenes, abgestorbenes Gras zunächst rasch ausbreiten konnte. Glücklicherweise führte ein rascher Löscheinsatz dazu, dass der Brand gelöscht wurde, bevor er größeren Schaden anrichten konnte.
Schon ein kleiner Funke kann ausreichen, um einen Brand zu verursachen. Weggeworfene Zigaretten, nicht vollständig gelöschte Grillreste oder Funken von Maschinen stellen dabei häufige Ursachen dar. Auch das Parken von Fahrzeugen auf trockenem Gras kann gefährlich werden, da es sich durch heiße Fahrzeugteile entzünden kann.
Wir bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Vorsicht. Werfen Sie keine brennenden oder glimmenden Gegenstände weg und halten Sie Zufahrten zu Wäldern und Feldern für Einsatzfahrzeuge frei.
Sollten Sie Rauch oder ein Feuer bemerken, alarmieren Sie umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112. Mit umsichtigem Verhalten können wir gemeinsam dazu beitragen, Waldbrände zu verhindern und unsere Natur zu schützen.


















