Waldbrandgefahr steigt langsam wieder an

Mit den ersten warmen Tagen des Jahres steigt auch in unserer Region wieder die Waldbrandgefahr. Im Oberlausitzer Berg- und Hügelland gilt zwar aktuell noch die Waldbrandgefahrenstufe 2. In anderen Teilen des Landkreises Görlitz haben wir aber auch schon wieder die Waldbrandgefahrenstufe 3.

Auch wenn die Temperaturen im Frühling oft noch moderat sind, sollte die Gefahr nicht unterschätzt werden. Gerade im Frühjahr fehlt vielerorts noch das frische, saftige Grün. Stattdessen bedecken trockenes Laub, abgestorbene Gräser und Reisig den Waldboden. Hinzu kommt, dass die oberen Bodenschichten nach niederschlagsarmen Wochen oft ausgetrocknet sein können.

Gestern gab es in unserer Stadt den für dieses Jahr ersten Ödlandbrand, der sich durch trockenes, abgestorbenes Gras zunächst rasch ausbreiten konnte. Glücklicherweise führte ein rascher Löscheinsatz dazu, dass der Brand gelöscht wurde, bevor er größeren Schaden anrichten konnte.

Schon ein kleiner Funke kann ausreichen, um einen Brand zu verursachen. Weggeworfene Zigaretten, nicht vollständig gelöschte Grillreste oder Funken von Maschinen stellen dabei häufige Ursachen dar. Auch das Parken von Fahrzeugen auf trockenem Gras kann gefährlich werden, da es sich durch heiße Fahrzeugteile entzünden kann.

Wir bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Vorsicht. Werfen Sie keine brennenden oder glimmenden Gegenstände weg und halten Sie Zufahrten zu Wäldern und Feldern für Einsatzfahrzeuge frei.

Sollten Sie Rauch oder ein Feuer bemerken, alarmieren Sie umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112. Mit umsichtigem Verhalten können wir gemeinsam dazu beitragen, Waldbrände zu verhindern und unsere Natur zu schützen.

Warntag des Bundes am 11.09.2025

Einmal im Jahr findet am zweiten Donnerstag im September ein Warntag im gesamten deutschen Bundesgebiet statt. Um ca. 11:00 Uhr wird eine Probewarnung über verschiedene Warnkanäle versendet. Der Grund dafür ist ein technischer Test. Dieses Jahr findet der Warntag am 11.09.2025 statt. Es besteht keine Gefahr! Es handelt sich um eine Probewarnung.

Bitte informieren Sie als Eltern im Besonderen Ihre Kinder über die Probewarnung. Teilen Sie diese Information gerne in Ihrem Umfeld und in den sozialen Medien.

Was passiert genau am bundesweiten Warntag?
Am bundesweiten Warntag aktivieren die beteiligten Behörden um ca. 11:00 Uhr probeweise unterschiedliche Warnmittel. Dazu gehören unter anderem:

  • Sirenen,
  • Radio und Fernsehen,
  • Handy bzw. Smartphone (über den Mobilfunkdienst Cell Broadcast oder über eine Warn-App, wenn Sie diese installiert haben, z. B. die Warn-App NINA oder BIWAPP)

Auf den meisten Warnmitteln erfolgt um ca. 11:45 Uhr eine Entwarnung.

Mit der Probewarnung werden die technischen Abläufe im Fall einer Warnung und auch die Warnmittel selber auf ihre Funktion und auf mögliche Schwachstellen hin überprüft – und im Anschluss bei Bedarf optimiert. Der bundesweite Warntag hat auch zum Ziel, die Menschen in Deutschland über die Art und Weise zu informieren, wie die Behörden warnen.

Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)