
Alle Beiträge von Ortsfeuerwehr Ebersbach/Sa.
4. Platz beim Löschangriff in Kottmarsdorf
Beim Löschangriff in Kottmarsdorf belegte unser Team heute bei herrlichem Wetter den 4. Platz mit 00:38:61 min hinter Lauba (00:37:99), Obercunnersdorf (00:37:33) und dem Sieger aus Dürrhennersdorf (00:32:97).
Mit dieser Zeit verbesserte sich unsere Mannschaft im Vergleich zum Vorjahr um 17 Hundertstel Sekunden.
Insgesamt waren 13 Mannschaften am Start. Wir gratulieren unseren Wettkämpfern zu dieser super Leistung!
Seltener Sirenenalarm
Heute um 14:40 Uhr heulten alle Sirenen in unserer Stadt und auch in einigen umliegenden Gemeinden und verkündeten lautstark „FEUERALARM“.

Dies kommt äußerst selten vor, denn heutzutage dienen die Sirenen in unserer Stadt nicht (mehr) zur Alarmierung der Feuerwehr. Aber was war passiert? Bei der Rettungsleitstelle Ostsachsen war ein Waldbrand in Leutersdorf gemeldet worden. Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge eilten daraufhin zu Einsatzstelle. Glücklicherweise bestätigte sich der Waldbrand nicht, sondern stellte sich als Lagerfeuer außerhalb des Waldes dar. Nun ja, am 30. April werden traditionell zur Walpurgisnacht viele kleinere und größere Feuer entzündet – natürlich nicht im Wald; und eigentlich traditionell auch erst am Abend.
Auf Grund der großen Trockenheit (derzeit gilt Waldbrandgefahrenstufe 3) wäre ein Waldbrand nicht ausgeschlossen und könnte sich unter ungünstigen Bedingungen auch rasch ausbreiten. In dem Fall war es jedoch nicht so und es bestand für Personen im Wald keine Gefahr.
Informationen über die Bedeutung unterschiedlicher Sirenensignale finden sie hier: Sirenen
30 Jahre Löschangriff in Kottmarsdorf – 1. Mai…
Waldbrandgefahr steigt langsam wieder an
Mit den ersten warmen Tagen des Jahres steigt auch in unserer Region wieder die Waldbrandgefahr. Im Oberlausitzer Berg- und Hügelland gilt zwar aktuell noch die Waldbrandgefahrenstufe 2. In anderen Teilen des Landkreises Görlitz haben wir aber auch schon wieder die Waldbrandgefahrenstufe 3.
Auch wenn die Temperaturen im Frühling oft noch moderat sind, sollte die Gefahr nicht unterschätzt werden. Gerade im Frühjahr fehlt vielerorts noch das frische, saftige Grün. Stattdessen bedecken trockenes Laub, abgestorbene Gräser und Reisig den Waldboden. Hinzu kommt, dass die oberen Bodenschichten nach niederschlagsarmen Wochen oft ausgetrocknet sein können.
Gestern gab es in unserer Stadt den für dieses Jahr ersten Ödlandbrand, der sich durch trockenes, abgestorbenes Gras zunächst rasch ausbreiten konnte. Glücklicherweise führte ein rascher Löscheinsatz dazu, dass der Brand gelöscht wurde, bevor er größeren Schaden anrichten konnte.
Schon ein kleiner Funke kann ausreichen, um einen Brand zu verursachen. Weggeworfene Zigaretten, nicht vollständig gelöschte Grillreste oder Funken von Maschinen stellen dabei häufige Ursachen dar. Auch das Parken von Fahrzeugen auf trockenem Gras kann gefährlich werden, da es sich durch heiße Fahrzeugteile entzünden kann.
Wir bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Vorsicht. Werfen Sie keine brennenden oder glimmenden Gegenstände weg und halten Sie Zufahrten zu Wäldern und Feldern für Einsatzfahrzeuge frei.
Sollten Sie Rauch oder ein Feuer bemerken, alarmieren Sie umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112. Mit umsichtigem Verhalten können wir gemeinsam dazu beitragen, Waldbrände zu verhindern und unsere Natur zu schützen.
Noch 1 Woche… bis zum 17. Ruprechtmarkt
Blaulichttag 2025
Warntag des Bundes am 11.09.2025
Einmal im Jahr findet am zweiten Donnerstag im September ein Warntag im gesamten deutschen Bundesgebiet statt. Um ca. 11:00 Uhr wird eine Probewarnung über verschiedene Warnkanäle versendet. Der Grund dafür ist ein technischer Test. Dieses Jahr findet der Warntag am 11.09.2025 statt. Es besteht keine Gefahr! Es handelt sich um eine Probewarnung.
Bitte informieren Sie als Eltern im Besonderen Ihre Kinder über die Probewarnung. Teilen Sie diese Information gerne in Ihrem Umfeld und in den sozialen Medien.
Was passiert genau am bundesweiten Warntag?
Am bundesweiten Warntag aktivieren die beteiligten Behörden um ca. 11:00 Uhr probeweise unterschiedliche Warnmittel. Dazu gehören unter anderem:
- Sirenen,
- Radio und Fernsehen,
- Handy bzw. Smartphone (über den Mobilfunkdienst Cell Broadcast oder über eine Warn-App, wenn Sie diese installiert haben, z. B. die Warn-App NINA oder BIWAPP)
Auf den meisten Warnmitteln erfolgt um ca. 11:45 Uhr eine Entwarnung.
Mit der Probewarnung werden die technischen Abläufe im Fall einer Warnung und auch die Warnmittel selber auf ihre Funktion und auf mögliche Schwachstellen hin überprüft – und im Anschluss bei Bedarf optimiert. Der bundesweite Warntag hat auch zum Ziel, die Menschen in Deutschland über die Art und Weise zu informieren, wie die Behörden warnen.
Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
Drehleiter der Fa. Magirus vorgestellt.
Im Zuge der anstehenden Ersatzbeschaffung für unsere nunmehr 25 Jahre alte DLK 23/12 wurde am 16.07.2025 ein Fahrzeug der Fa. Magirus vorgestellt.
Die M32L-AS SC stellt den neuesten Stand der Technik dar und zeigte uns eindrucksvoll, welchen Unterschied 25 Jahre intensive Entwicklungsarbeit machen.
Den interessierten Feuerwehrangehörigen wurde die technischen Merkmale und die sich daraus ergebenden Einsatzmöglichkeiten, sowie die Bedienung des Fahrzeuges erläutert. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, das neue, gegenüber der vorhandenen Drehleiter durchaus geänderte Bedienkonzept, selbst auszuprobieren.
Die Stadt stellt für die Ersatzbeschaffung 1,1 Mio. EUR zur Verfügung, davon 463.000 EUR Fördermittel des Landes Sachsen. Derzeit läuft ein Ausschreibungsverfahren, um das wirtschaftlichste Angebot zu ermitteln. Wir hoffen, dass diesbezüglich Angebote eingehen, die im Rahmen des Budgets liegen.









