Alle Beiträge von Ortsfeuerwehr Ebersbach/Sa.
3. Platz beim Löschangriff in Kottmarsdorf
Beim traditionellen Löschangriff in Kottmarsdorf nahm auch dieses Jahr wieder bei herrlichem Wetter eine Mannschaft unserer Ortsfeuerwehr teil. Bereits seit Wochen trainierten die Kameraden regelmäßig für diesen Wettkampf, der mit der alten „DDR-TS“ ausgetragen wird.
Um 10:00 Uhr ging es los. 14 Mannschaften waren am Start. Unser Team hatte bei der Auslosung den 12. Startplatz gezogen, war also beim 6. Lauf dabei.
Das Training hatte sich ausgezahlt: Nach 38,78 Sekunden waren beide Zielbehälter voll. Das reichte für einen fantastischen 3. Platz hinter den Mannschaften Ostritz Jugend mit 37,33 Sekunden (2. Platz) und Kottmarsdorf mit 34,26 Sekunden (1. Platz).
Wir sind unglaublich stolz auf unsere Jungs! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und weiter so!
HRF 20 wird in Dienst gestellt
Am 29.03.2025 wurde der Ortsfeuerwehr Ebersbach/Sa. ein neues HRF 20 zur Nutzung übergeben, welches der Landkreis Görlitz als Träger des Rettungsdienstes beschafft hat. Zum 01.04.2025 geht das neue Fahrzeug in den Einsatzdienst. Eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zwischen Stadt und Landkreis regelt, dass der Landkreis für Beschaffung und Unterhaltung zuständig ist, das Personal aber kostenfrei durch die FF Ebersbach-Neugersdorf gestellt wird.

Bei dem Hilfeleistungs-Rettungsfahrzeug handelt es sich um ein Fahrzeug, welches mit einer umfangreichen Ausstattung für Türnotöffnungen und Tragehilfen ausgerüstet ist, aber auch den Transport von bis zu 200 kg schweren Patienten durchführen kann. Das Fahrzeug mit 2 Mann Besatzung kommt immer in Verbindung mit einem herkömmlichen RTW zum Einsatz.
Das Highlight des Fahrzeuges ist ein KI-gesteuerter Roboter, der Patienten sitzend oder liegend über Treppen transportieren kann. Die Einsatzkräfte steuern hierbei per App nur die Richtung (hoch/runter) und die Geschwindigkeit. Den Rest der hochkomplexen Steuerung übernimmt die KI. Diese wurde an 1425 verschiedenen Treppenvarianten trainiert und sorgt dafür, dass von den 4 vorhandenen Beinen des Roboters immer mind. 3 Kontakt zu den Treppenstufen haben und die Trage sicher in Waage halten. Selbst gewendelte Treppen sind kein Problem.
Darüber hinaus ist das Fahrzeug mit umfangreicher hochmoderner Technik zum gewaltlosen, aber auch gewaltsamen Öffnen von Türen ausgestattet. Hier wurde ebenfalls auf KI gesetzt und ein Tool beschafft, welches jegliche mechanische aber auch elektronische Schließzylinder öffnen kann. Leider ist hierfür ein funktionierendes 5G-Netz erforderlich, da die erforderlichen Berechnungen auf einem Quantencomputer in Jülich durchgeführt werden. Sofern das 5G-Netz funktioniert, kann jeder Schließzylinder in mind. 1,4 Minuten geöffnet werden. Mit dem 4G-Netz dauert es bis zu 2,5 Minuten.
Mit der Beschaffung reagiert der Landkreis auf die ständig steigenden Einsatzzahlen der Feuerwehren im Bereich Türnotöffnung und Tragehilfe. Auf Grund der demografischen Entwicklung gerade in unserem Landkreis wird mit weiter steigenden Einsatzzahlen gerechnet.
Wir freuen uns und unterstützen gerne dieses Pilotprojekt, was zu 75% vom Freistaat Sachsen gefördert wurde. Mit der Beschaffung des HRF 20, welches auch überörtlich eingesetzt wird, sind wir nun gut für die wachsenden Anforderungen gerüstet.
Guten Rutsch!
Historischer Ruprechtmarkt 2024
Bald nun ist Weihnachtszeit…
In den Läden ist es schon deutlich spürbar: Es weihnachtet sehr! Auf Schritt und Tritt begegnen uns bereits weihnachtliche Süßigkeiten. So manch einer macht sich schon langsam Gedanken über die Weihnachtsgeschenke für seine Lieben. Und auch Sie haben noch so gar keine Idee? Wir haben den ultimativen Tipp für Sie: Schenken Sie doch mal einen Lebensretter! Oder 2 oder 3!
Wie das gehen soll? Das können Sie hier erfahren: Rauchmelder retten Leben.

Übrigens: Auch in Sachsen sind Rauchmelder inzwischen Pflicht.
Installation neuer Sirenenanlagen und Warntag des Bundes am 12.09.
Anfang September wurden in der Stadt sechs neue Sirenenanlagen zur Bevölkerungswarnung installiert. Im Zuge der Installation machte sich bereits der eine oder andere Testlauf erforderlich, um die Funktionstüchtigkeit der neuen Anlagen zu überprüfen. Selbstverständlich wurde dies zur Vermeidung von unnötigen Belästigungen der Bevölkerung auf das absolut nötige Maß reduziert, ganz vermeiden ließ es sich aber nicht.
Wir gehen derzeit davon aus, dass am 12. September zum Warntag des Bundes eine Warnung über die neuen Sirenen erfolgt. Der Warntag dient dazu, Abläufe und Schnittstellen auf den verschiedensten Medien der Warnung zu erproben und im Nachgang zu verbessern. Die Probewarnung erfolgt grundsätzlich u.a. über die Sirenen (ggf. mit Sprachdurchsagen), die Warn-Apps wie NINA oder BIWAPP, Cell Broadcast, Radio, Rundfunk oder auch per Mobilfunkdienst.
Insbesondere über Cell Broadcast werden alle empfangsfähigen mobilen Endgeräte einer Funkzelle auch ohne das Vorhandensein einer speziellen App oder einer Internetverbindung erreicht.
Die Warn-App Nina ist die offizielle Warn-App des Bundes, welche über Gefahren wie Großbrände, drohende Hochwasser, Unfälle mit Chemikalien oder Sonstiges informiert.
BIWAPP ist ebenfalls eine kostenlose Warn-App des Landkreises Görlitz, bei welcher man je nach gewähltem Umkreis Warnungen und Informationen über Schulausfälle, Großbrände, Hochwasser oder auch Straßensperrungen erhält.
Am 12. September 2024 um 11:00 Uhr wird die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) Ostsachsen das Signal zur „Warnung vor einer Gefahr“ zur Auslösung bringen. Um 11:45 Uhr wird das Signal „Entwarnung“ ertönen. Für die Anwohnerinnen und Anwohner besteht keine Gefahr und kein Handlungsbedarf.
Mit Inbetriebnahme der neue Sirenen wurde die entsprechende Alarmordnung geändert. D.h., dass die Sirenen nur noch zur Warnung der Bevölkerung vor einer Gefahr ausgelöst werden, nicht aber zur Alarmierung der Feuerwehr. Dadurch soll einerseits die Bevölkerung weniger oft durch das Sirenensignal belästigt werden, andererseits soll die Aufmerksamkeit der Bevölkerung im Falle eines tatsächlichen Alarms erhöht werden, denn wenn zukünftig die Sirenen ertönen, wird vor einer gegenwärtigen Gefahr für die Bevölkerung gewarnt. Das wird z.B. bei Großbränden mit erheblicher Rauchentwicklung oder bei Gefahrgutunfällen der Fall sein. Aber auch vor extremen Unwettern und vor Hochwassergefahren soll zukünftig mittels der neuen Sirenen gewarnt werden.
Jeden ersten Mittwoch im Monat um 15:00 Uhr ertönt das Sirenensignal einmal zum Probealarm.
Wir feiern! 160-jähriges Jubiläum steht bevor.
Feuerwehrhubschrauber übergeben
Am Vormittag des 01.04.2024 konnten wir im feierlichen Rahmen unseren neuen Feuerwehrhubschrauber in Empfang nehmen.
Das Fluggerät kann zum schnellen Transport von Einsatzkräften und einer Mindestausstattung an Lösch- und Rettungsgeräten verwendet werden. Aber auch zur Lageerkundung aus der Luft insbesondere bei großräumigen Einsatzstellen wie z.B. bei Waldbränden kann die Maschine wertvolle Dienste leisten.
Auf Grund der angespannten Haushaltssituation der Stadt musste von dem ursprünglichen Plan, eine fabrikbeue Maschine zu beschaffen, abgewichen werden. Der inzwischen 4 Jahre alte Hubschrauber wurde früher als Rettungshubschrauber genutzt und ist nun zum Feuerwehrhubschrauber umgebaut worden. Die Finanzierung konnte auch durch Fördermittel unterstützt werden, da das Fluggerät selbstverständlich auch überörtlich eingesetzt werden kann. Einen großen Teil steuerte auch unser neuer Förderverein bei. Hierfür sei allen Spendern ein recht herzliches Dankeschön gesagt.
In den letzten Monaten wurden bereits fünf unserer Maschinisten zum Feuerwehrpiloten fortgebildet. Die Bürgermeisterin und der Kreisbrandmeister gratulierten zur Beschaffung und wünschten den Kameraden und unserem neuen Hubi „allzeit guten Flug“.
Brandeinsatz am Samstagabend
Zu einem Gebäudebrand sind am gestrigen Abend 49 Einsatzkräfte mit allen 12 Einsatzfahrzeugen der Stadtfeuerwehr auf die Bautzener Straße ausgerückt.
Mehr dazu erfahren Sie hier…
















