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Über Ortsfeuerwehr Ebersbach/Sa.

Stadtfeuerwehr Ebersbach-Neugersdorf Ortsfeuerwehr Ebersbach/Sa.

Dienstbetrieb weitgehend eingestellt

Auf Grund des derzeit dramatischen Anstieges der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Görlitz und in unserer Stadt wurde der Dienstbetrieb beider Ortsfeuerwehren weitgehend eingestellt. Ziel der Maßnahme ist es, nicht zwingende Kontakte unter den Feuerwehrangehörigen zu vermeiden. Daher finden bis auf Weiteres nur noch Aktivitäten statt, die der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft dienen, wie Überprüfungen und Wartungen der Ausrüstung durch die Gerätewarte. Selbstverständlich rücken wir auch zu Einsätzen aus, jedoch werden dabei die Fahrzeuge nicht voll besetzt und dafür eher mal ein Fahrzeug mehr zum Einsatz gebracht, als es unter normalen Umständen der Fall wäre, um auch während der Einsatzfahrt soweit wie möglich noch einen gewissen Abstand der Kameraden untereinander zu gewährleisten. Im Übrigen arbeiten wir nach einem Hygieneplan, der ebenfalls gewisse Schutzmaßnahmen vorsieht.

Wir hoffen so, weiterhin einsatzbereit zu bleiben und krankheits- oder quarantänebedingte Ausfälle möglichst gering zu halten.

Ein weiteres Mal müssen die Angehörigen aller Abteilungen daher leider wieder nach einem anstrengenden und zun Teil nervenaufreibenden Jahr erneut auf den Jahresabschlussdienst, d.h. eine Weihnachtsfeier verzichten. Ein weiteres Jahr besteht somit nur aus Ausbildung und Einsätzen, ohne gemütliches Beisammensein und die nötige Pflege der Kameradschaft. Wir hoffen sehr, dass sich die Situation im nächsten Jahr wieder normalisiert und ehrenamtlicher Feuerwehrdienst auch wieder Spaß macht und nicht nur aus Arbeit und Pflicht besteht, denn die Kameraden leisten ihren Dienst freiwillig und ehrenamtlich was auf Dauer nur funktioniert, wenn auch die Kameradschaftspflege, die Organisation oder Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen und das gesellige Zusammensein möglich sind. Dies war in den letzen beiden Jahren eher nicht der Fall. Hoffen wir auf einen verantwortungsbewussten Umgang Aller mit der derzeit schwierigen Situation und die baldige Normalisierung der Lage.

Übung macht den Meister

Zu einer unklaren Rauchentwicklung auf der Adam-Ries-Straße im OT Ebersbach/Sa. wurde unsere Ortsfeuerwehr am 10.11.2021 um 17:36 Uhr alarmiert. Wir rückten mit HLF 10, TLF 16/25 und DLK 23/12 aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass es in der Waschhalle eines Unternehmens zu einer Rauchentwicklung gekommen war und ein Mitarbeiter noch vermisst wurde.

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Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr zur Suche nach der vermissten Person und Brandbekämpfung vor, während die Besatzung des TLF die Wasserversorgung von einer Zisterne in der Nähe aufbaute und die DLK sich um die Ausleuchtung des Geländes kümmerte. Die Person wurde unter einer Hubarbeitsbühne gefunden und der Brandherd entpuppte sich als brennender Hochdruckreiniger. Nachdem die Person ins Freie gebracht worden war, wurde der Brand gelöscht. Unterdessen ging ein zweiter Trupp unter schwerem Atemschutz ins Gebäude, um angrenzende Räume zu kontrollieren. Hierbei wurden zwei weitere Personen im Gebäude entdeckt und nach draußen gebracht. Ein Trupp nahm noch ein Rohr im Außenangriff vor.

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Verletzt wurde niemand und es entstand auch kein Sachschaden, da es sich hierbei um eine Einsatzübung handelte. Wir danken dem Geschäftsführer und Inhaber sowie den Mitarbeitern der Fa. Lutat Arbeitsbühnen dafür, dass wir das neue Firmengelände für die Übung nutzen durften sowie für die anschließende Führung duch den Betrieb.

Sturmtief Hendrik zieht ohne größere Schäden über die Stadt

Während in weiten Teilen Deutschlands, Sachsens und des Landkreises die Feuerwehren im Dauereinsatz sind um umgestürzte Bäume und andere Gefahren zu beseitigen, hinterlässt das Sturmtief in unserer Stadt keine nennenswerten Schäden. Lediglich im OT Ebersbach/Sa. musste ein umgestürzter Baum im Bereich Oststraße durch die Kameraden beseitigt werden.

Europäischer Tag des Notrufs am 11.02.

Der 11. Februar ist der Europäische Tag des Notrufs 112. Das Datum 11.2. wurde ganz bewusst gewählt. Bereits seit Dezember 2008 erreichen die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) die Notfalldienste aus allen Fest- und Mobilfunknetzen in allen 27 Mitgliedstaaten gebührenfrei unter dieser europaweit einheitlichen Notrufnummer.

Wann sollten Sie die 112 anrufen?

Wählen Sie die 112 im Notfall, um einen Rettungswagen oder die Feuerwehr zu rufen. Wenn Sie dringend einen Arzt brauchen (Lebensgefahr), Zeuge eines schweren Verkehrsunfalls werden oder feststellen, dass ein Gebäude brennt, dann ist die 112 die richtige Notrufnummer.

Wann sollen Sie die 112 nicht anrufen?

Sie fühlen sich sehr krank und können deshalb nicht zum Arzt gehen, dann erhalten Sie schnell Hilfe beim Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117.

Rufen Sie die 112 niemals für Verkehrsmeldungen, Wetterberichte, allgemeine Informationen oder Fragen an, denn unnötige Anrufe können das System überlasten und so das Leben derer gefährden, die wirklich dringend Hilfe benötigen.
Scherzanrufe können ebenfalls die Reaktion auf echte Notfälle verzögern. Wegen der hohen Zahl von falschen Notrufen haben zahlreiche Länder beschlossen, die 112 für Anrufe von Mobiltelefonen ohne SIM-Karte zu sperren.

Quelle: Pressestelle Landratsamt Sächssiche Schweiz-Osterzgebirge

Brandstifter treibt sein Unwesen im OT Ebersbach/Sa.

Sicher wollten die Kameradinnen und Kameraden unserer Wehr, wie jeder andere normale Mensch auch, ruhige und friedliche Osterfeiertage verbringen. Durch den Irrsinn eines Brandstifters wurden es aber Osterfeuertage bzw. -nächte, denn es hat den Anschein, als wären alle sechs Brände über die Feiertage vorsätzlich gelegt worden. Zwar müssen die Ermittlungsergebnisse der Polizei noch abgewartet werden, aber soviel Zufall kann es doch eigentlich gar nicht geben.

Vier Fahrzeuge, eine Scheune und ein Containerstellplatz wurden ganz oder teilweise ein Raub der Flammen  und alle Einsatzstellen lagen räumlich und zeitlich dicht beieinander.

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Pkw-Brand Hermann-Wünsche-Straße

 

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Brand Containerstellplatz Cam.-Gocht-Straße

In der Nacht zum Ostersonntag brannte zunächst ein Pkw auf der Camillo-Gocht-Straße. Wenig später standen Teile der Fassade einer Scheune auf der August-Bebel-Straße in Flammen. In der Nacht vom Ostermontag zu Dienstag ging erst ein Pkw auf der Georgswalder Straße in Flammen auf, es folgte ein weiteres Fahrzeug auf der Goethestraße, welches durch die Neugersdorfer Kameraden gelöscht wurde. Wenig später vernichtete das Feuer das Fahrzeug eines unserer Kameraden auf der Hermann-Wünsche-Straße. Zuletzt brannte dann ein Containerstellplatz direkt unter den Fenstern des Bundespolizeistandortes auf der Cam.-Gocht.-Straße. Dass dies für unsere Kameraden zwei schlaflose Nächte bedeutete, spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle. Viel schlimmer ist für die jeweils Betroffenen der Verlust des hart erarbeiteten Eigentums, den ggf. keine Versicherung ersetzen wird.

Wir hoffen und wünschen uns sehr, dass es der Polizei rasch gelingen wird, den verrückten Zündler zu ermitteln und ihm die Taten nachzuweisen, sodass die Anwohner im betroffenen Stadtteil und unsere Kameradinnen und Kameraden wieder ruhig und friedlich schlafen können, ohne ständig in Sorge zu leben, was als nächstes in Flammen aufgeht.

Wer Hinweise zu der Brandserie hat oder verdächtige Beobachtungen gemacht hat, kann sich gerne an das Polizeirevier Zittau-Oberland wenden. Tel.: 03585/620. Die Polizei und wir sind für jeden Hinweis dankbar.

Zwei Osterfeuer der unschönen Art

Auch in unserer Region ist es eine lange Tradition, zu Ostern Feuer anzuzünden und in geselliger Runde den Winter zu verabschieden. Trotz der großen Trockenheit sind wohl alle in der Stadt angemeldeten Osterfeuer ordnungsgemäß durchgeführt worden, ohne dass es zu Komplikationen kam.

Unsere Feuerwehr hatte dennoch nur eine kurze Nacht zum Ostersonntag, da es zwei Feuer zu löschen gab, die mit der österlichen Tradition so gar nichts zu tun hatten.

So fing um 21:50 Uhr ein auf der Camille-Gocht-Straße parkender Pkw Feuer.

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Wenig später brannte ganz in der Nähe auf der August-Bebel-Straße eine Scheune auf einem leerstehenden Grundstück.

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Durch den raschen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden konnte in beiden Fällen Schlimmeres verhindert werden. Rätselhaft blieb aber jeweils zunächst die Brandursache. Die Landespolizei wird sich nun damit beschäftigen müssen und hat ihre Ermittlungen bereits aufgenommen.

Näheres zu den Einsätzen finden Sie unter dem Menüpunk Einsätze 2019.

Stürmischer Eberhard sorgt für unruhige Nacht und Schäden

Das Sturmtief „Eberhard“ hat beiden Ortsfeuerwehren in der Nacht vom 10. auf den 11. März eine unruhige Nacht bereitet. Insgesamt waren an 7 Einsatzstellen sturmbedingte Schäden zu beseitigen. Meistens waren Bäume umgestürzt und blockierten Straßen. In einem Fall waren herabstürzende Dachziegel Ursache für einen Einsatz. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

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Auf Weisung der IRLS Ostsachsen wurde die Ortsfeste Landfunkstelle besetzt und die Einsätze darüber koordiniert. Gegen 01:45 Uhr waren alle bis dahin bekannten Einsatzstellen abgearbeitet.

Einsatzreicher Jahresbeginn

Der Februar ist noch nicht ganz vorüber und wir blicken bereits auf 19 Einsätze zurück. Darunter  waren 8 Brände, 8 Hilfeleistungen, 2 Alarme durch automatische Brandmeldeanlagen und eine Fehlalarmierung. Glücklicherweise waren aber keine Großbrände oder schwere Verkehrsunfälle dabei. Um jedoch auf alles vorbereitet zu sein, treffen sich unsere Mitglieder regelmäßig zu Aus- und Fortbildungsdiensten entsprechend unseres Dienstplanes. Falls Sie sich für unsere Arbeit interessieren besuchen Sie uns auf dieser Homepage, wo wir über das aktuelle Einsatzgeschehen regelmäßig berichten oder kommen Sie einfach mal zu unseren Diensten am Gerätehaus vorbei und sprechen Sie mit uns.