
Weihnachtswette mit REWE gewonnen
Der REWE-Markt im OT Ebersbach/Sa. ist im Rahmen der Aktion“Große Weihnachtswette“ mit der Feuerwehr eine Wette eingegangen. Man hatte gewettet, dass wir es nicht schaffen, heute um 11:00 Uhr mit mindestens 50 kostümierten Weihnachtsmännern zum REWE-Markt zu kommen und das Lied „O Tannenbaum“ zu singen.
Dank der Mitwirkung zahlreicher Kameradinnen und Kameraden unserer Ortswehr, der OF Neugersdorf, der FF Neusalza-Spremberg, aber auch Angehörigen der Kameradinnen und Kameraden sowie Einwohnerinnen und Einwohnern unserer Stadt gelang es mit weit über 100 „Weihnachtsmännern und -frauen“ den Gesang anzustimmen.

Frau Skiba vom REWE-Markt erklärte sich daher gerne geschlagen und übergab uns den Wetteinsatz in Form eines Schecks über 500 EUR. Sie dankte den Feuerwehrangehörigen nicht nur für die Teilnahme an der Aktion sondern auch für ihr ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Allgemeinheit und betonte, dass sie mit der Wette sehr gerne einen guten Zweck unterstützt.

Wir freuen uns über die gelungene Aktion und danken unsererseits ganz herzlich Frau Skiba und dem REWE-Markt aber auch allen Unterstützern, die durch ihre Teilnahme und den kräftigen Gesang zum Gelingen der Wette beigetragen und einen weihnachtlichen Lichtblick in diese gerade etwas düsteren Zeiten gebracht haben.
Wir trauern!
Wir trauern!
Wir erhielten die schmerzliche Nachricht, dass am 07. August unserer Kamerad Brandinspektor Georg Jung im Alter von 86 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist.
Kamerad Jung widmete sein ganzes ehrenamtliches Schaffen und Wirken bis zuletzt der Feuerwehr, in der er sich 67 Jahre für den Dienst am Nächsten mit ganzer Kraft engagierte.
Von 1992 bis 1997 fungierte er als stellvertretender Wehrleiter der FF Ebersbach/Sa. und übernahm danach die Leitung der Alters- und Ehrenabteilung, welche er bis 2013 führte.
Unser Beileid gilt den Hinterbliebenen. Sein Andenken werden wir in Ehren bewahren.
In tiefempfundener Anteilnahme
Wehrleitung und Kameradschaft der OF Ebersbach/Sa.
Zu vill und zu wing is e Ding
Ein Oberlausitzer Sprichwort beschreibt die Situation ganz gut, die wir am 25.06. im Stadtgebiet erleben mussten. Während noch am Freitagabend bzw. Sonnabendvormittag bei Übungsdiensten festgestellt werden musste, dass auf Grund der lang anhaltenden Trockenheit eine Wasserentnahme aus der Spree bzw. dem Raumbuschflössel zu Löschzwecken nur noch eingeschränkt bzw. mit Schwierigkeiten möglich ist, war nur eine Stunde später so viel Wasser über der Stadt niedergegangen, dass es zu erheblichen Problemen und ca. 15 Einsatzstellen für unsere Stadtfeuerwehr kam.

Unnötiges „Osterfeuer“
Am Ostersonntag zur besten Kaffeezeit wurden unsere Kameradinnen und Kameraden zu einem „Osterfeuer“ alarmiert, was so wirklich nicht hätte sein müssen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
Wer Hinweise hat, dass sich in der Nacht von Samstag auf Ostersonntag an der Stelle (Kottmarsdorfer Straße nach dem Ortsausgang Ebersbach-Neugersdorf) Personen aufgehalten haben, kann sich gerne an die Stadtverwaltung oder die nächste Polizeidienststelle wenden.
Frauen und Einparken…
Dass Frauen genauso gut oder schlecht einparken können wie Männer ist ja inzwischen bekannt. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel…
Einsatzreicher Jahresbeginn
Mit 28 Einsätzen für unsere Ortsfeuerwehr bzw. 39 Einsätzen für die Stadtfeuerwehr Ebersbach-Neugersdorf bis Ende Februar begann das Jahr 2022 so einsatzreich wie lange nicht mehr. Das Einsatzspektrum reichte von Hilfeleistungen wie Türnotöffnungen, Sturmschadenbeseitigung und Verkehrsunfällen über kleinere und größere Brandeinsätze. Aber auch Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen oder andere technische Einrichtungen waren zu verzeichnen. Einen Überblick über das bisherige Einsatzgeschehen unserer Ortsfeuerwehr in diesem Jahr erhalten Sie hier.
Dienstbetrieb wird wieder aufgenommen
Nachdem die Fallzahlen an Corona-Neuinfektionen wieder deutlich zurückgehen und der Gesetzgeber gewisse Erleichterungen möglich macht, wird ab März der Dienstbetrieb wieder aufgenommen, um schrittweise zur Normalität zurückzukehren. Insofern finden wieder Ausbildungsdienste der aktiven Abteilung und der Jugendfeuerwehr statt und auch die Kameradinnen und Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung haben wieder die Möglichkeit, sich zu treffen bzw. Arbeiten im Feuerwehrmuseum zu verrichten. Das Ganze geschieht selbstverständlich immer noch unter Beachtung eines angepassten Hygieneplans, um die Ansteckung untereinander zu vermeiden und die Einsatzbereitschaft nicht zu gefährden.
Durch die getroffenen Maßnahmen konnte auch in der letzten Corona-Welle die Einsatzbereitschaft der Gesamtwehr jederzeit gewährleistet werden. Und dies war auch notwendig, denn wir erlebten einen derart einsatzreichen Jahresbeginn, wie wir ihn bisher noch nicht hatten.
Dienstbetrieb weitgehend eingestellt
Auf Grund des derzeit dramatischen Anstieges der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Görlitz und in unserer Stadt wurde der Dienstbetrieb beider Ortsfeuerwehren weitgehend eingestellt. Ziel der Maßnahme ist es, nicht zwingende Kontakte unter den Feuerwehrangehörigen zu vermeiden. Daher finden bis auf Weiteres nur noch Aktivitäten statt, die der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft dienen, wie Überprüfungen und Wartungen der Ausrüstung durch die Gerätewarte. Selbstverständlich rücken wir auch zu Einsätzen aus, jedoch werden dabei die Fahrzeuge nicht voll besetzt und dafür eher mal ein Fahrzeug mehr zum Einsatz gebracht, als es unter normalen Umständen der Fall wäre, um auch während der Einsatzfahrt soweit wie möglich noch einen gewissen Abstand der Kameraden untereinander zu gewährleisten. Im Übrigen arbeiten wir nach einem Hygieneplan, der ebenfalls gewisse Schutzmaßnahmen vorsieht.
Wir hoffen so, weiterhin einsatzbereit zu bleiben und krankheits- oder quarantänebedingte Ausfälle möglichst gering zu halten.
Ein weiteres Mal müssen die Angehörigen aller Abteilungen daher leider wieder nach einem anstrengenden und zun Teil nervenaufreibenden Jahr erneut auf den Jahresabschlussdienst, d.h. eine Weihnachtsfeier verzichten. Ein weiteres Jahr besteht somit nur aus Ausbildung und Einsätzen, ohne gemütliches Beisammensein und die nötige Pflege der Kameradschaft. Wir hoffen sehr, dass sich die Situation im nächsten Jahr wieder normalisiert und ehrenamtlicher Feuerwehrdienst auch wieder Spaß macht und nicht nur aus Arbeit und Pflicht besteht, denn die Kameraden leisten ihren Dienst freiwillig und ehrenamtlich was auf Dauer nur funktioniert, wenn auch die Kameradschaftspflege, die Organisation oder Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen und das gesellige Zusammensein möglich sind. Dies war in den letzen beiden Jahren eher nicht der Fall. Hoffen wir auf einen verantwortungsbewussten Umgang Aller mit der derzeit schwierigen Situation und die baldige Normalisierung der Lage.


